Ist Ihre Website BFSG-konform?
Seit Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für viele Websites verbindlich. Prüfen Sie in 10 Sekunden gegen WCAG 2.1 Level A — automatisierter Schnell-Check, sofortiges Ergebnis.
Zuletzt aktualisiert:
Kostenlos · Keine Anmeldung für den Schnell-Scan · Keine Speicherung ohne Einwilligung
Warum es zählt
Die Probleme, die euer manueller Check übersieht.
Bußgelder bis 100.000 €
Das BFSG sieht bei Verstößen Bußgelder bis zu 100.000 € pro Fall vor. Marktüberwachungsbehörden der Länder prüfen seit Juni 2025 stichprobenartig — Agenturen haften mit, wenn Kundenseiten nicht konform sind.
Manuelle Checks dauern Tage
Eine vollständige WCAG-Prüfung kostet 8–16 Stunden pro Website. Bei 30 Kundenseiten ist das ein Vollzeitjob. Automatisierte Tests decken ~30 % der Probleme ab — der Rest braucht trotzdem einen Menschen, aber Sie wissen genau, wo Sie hinschauen müssen.
Nicht nur eCommerce
Anders als oft angenommen betrifft das BFSG nicht nur Onlineshops. Auch B2B-Plattformen, Buchungssysteme, Vertragsabschluss-Strecken und Banking-Anwendungen fallen unter das Gesetz.
SEO-Bonus inklusive
Barrierefreie Websites ranken besser. Saubere Heading-Struktur, Alt-Texte und ARIA-Labels sind gleichzeitig SEO-Signale — Google belohnt zugängliche Seiten mit höherer Sichtbarkeit.
So funktioniert's
In 3 Schritten zum Ergebnis.
- 01
URL einfügen
Geben Sie die Adresse Ihrer Website oder einer Kunden-Seite ein. Keine Anmeldung, kein Account, kein Cookie-Banner.
- 02
Echter Live-Scan
Unser Server holt das HTML, analysiert es nach WCAG 2.1 Level A — Alt-Texte, Lang-Attribut, Labels, Heading-Struktur. Dauert unter 10 Sekunden.
- 03
Bericht erhalten
Sie sehen Score, kritische Issues und konkrete WCAG-Referenzen. Für den Vollscan mit 53+ Checks und Lösungsvorschlägen kostenlos registrieren.
Was wir prüfen
Die Checks im Detail.
Alt-Texte für Bilder (WCAG 1.1.1)
Jedes informative Bild braucht einen aussagekräftigen Alt-Text. Wir prüfen automatisch alle <img>-Tags.
Sprachattribut <html lang>
Screenreader brauchen das lang-Attribut, um die richtige Aussprache zu wählen. WCAG 3.1.1 — Pflicht.
Formularfelder mit Label
Inputs ohne <label>, aria-label oder aria-labelledby sind für Screenreader nicht bedienbar. WCAG 3.3.2.
Buttons mit erkennbarem Namen
Icon-only-Buttons brauchen aria-label. Sonst sagt der Screenreader nur 'Schaltfläche'. WCAG 4.1.2.
Heading-Struktur
Genau eine H1, logische H2/H3-Hierarchie. Nutzer mit Screenreader navigieren über Überschriften.
Aussagekräftige Linktexte
Links wie 'hier' oder 'mehr' verletzen WCAG 2.4.4. Linkziel muss aus dem Text erkennbar sein.
Kontrast-Verhältnis (Vollanalyse)
Mindestens 4.5:1 für Fließtext, 3:1 für große Schrift. Berechnet im vollständigen Bericht.
Tastatur-Navigation (Vollanalyse)
Alle interaktiven Elemente müssen mit Tab erreichbar sein. Keyboard-Trap-Erkennung im Vollscan.
ARIA-Roles & Live-Regions (Vollanalyse)
Falsche oder fehlende ARIA-Attribute machen dynamische Inhalte unzugänglich. Tiefenprüfung erforderlich.
Fokus-Indikator (Vollanalyse)
Tastatur-Nutzer müssen immer sehen, wo sie sind. CSS-Outline-Entfernung ohne Ersatz ist ein häufiger Fehler.
Fakten & Zahlen
Wussten Sie?
- 96,3%
- der Top-1-Million-Websites verstoßen 2024 noch gegen mindestens ein WCAG-Kriterium.Quelle: WebAIM Million Report 2024
- 100.000€
- maximale Bußgelder pro Verstoß gegen das BFSG seit 28. Juni 2025.Quelle: BFSG §37
- 16Std.
- manueller Aufwand pro WCAG-Audit. Bei 30 Kundenseiten ein Vollzeitjob — automatisierte Tools liefern den ersten Filter in Sekunden.
Häufige Fragen
FAQ.
- Was ist das BFSG genau?
- Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) setzt die EU-Richtlinie 2019/882 in deutsches Recht um. Seit dem 28. Juni 2025 müssen viele digitale Produkte und Dienstleistungen — darunter Websites, Apps und Onlineshops — barrierefrei nach WCAG 2.1 Level AA sein.
- Welche Websites sind betroffen?
- B2C-Onlineshops, Banking-Websites, Personenbeförderung, Telekommunikationsdienste, eBook-Reader, audiovisuelle Mediendienste und mehr. B2B-Sites sind grundsätzlich ausgenommen, außer der Vertragsabschluss-Funnel ist auch für Verbraucher zugänglich. Im Zweifel: prüfen lassen.
- Welche Bußgelder drohen?
- Bis zu 100.000 € pro Verstoß. Marktüberwachungsbehörden der Bundesländer prüfen, oft auf Hinweis von Verbänden oder Mitbewerbern. Selbst wenn keine Bußgelder verhängt werden — Abmahnungen durch Verbände sind häufig.
- Reicht ein automatisierter Check?
- Nein — automatisierte Tools erkennen ca. 30 % der Probleme. Sie sind aber unverzichtbar als erster Filter und für kontinuierliches Monitoring. Den Rest deckt eine manuelle Expertenprüfung ab. Unser Tool zeigt Ihnen die Quick-Wins, die Sie sofort beheben können.
- Was kostet die Vollanalyse?
- Der Schnell-Check ist dauerhaft kostenlos, ohne Anmeldung. Die kontinuierliche Überwachung mit vollem WCAG-Audit-Report ist im kostenlosen WebGuard-Plan enthalten — eine Website, ein Audit pro Monat. Mehr Websites und tägliche Audits ab 49 €/Monat.
- Speichert WebGuard die Scan-Daten?
- Beim öffentlichen Schnell-Check ohne Registrierung speichern wir nichts personenbezogen — der Scan läuft, das Ergebnis wird angezeigt, fertig. Erst nach Registrierung legen wir einen Bericht in Ihrem Konto an.
- Funktioniert das Tool auch bei Login-geschützten Bereichen?
- Der öffentliche Schnell-Check erreicht nur öffentliche Seiten. Für Bereiche hinter Login oder mit Cookie-Banner-Zwang nutzen Sie nach Anmeldung den authentifizierten Crawler — der kann sich einloggen und gezielt Funnels prüfen.
Weitere kostenlose Tools